STRATEC mit vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal 2008
Birkenfeld, 30. April 2008
Die Umsatzerlöse und Ergebniszahlen der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2008 des STRATEC-Konzerns liegen im Rahmen der Erwartungen der Gesellschaft.
Die vorläufigen ungeprüften Konzernzahlen gemäß IFRS (International Financial Reporting Standards) für das am 31. März 2008 endende erste Quartal des Geschäftsjahres 2008 des STRATEC-Konzerns stellen sich wie folgt dar:
Kennzahlen (TEUR) | 01.01.-31.03.2008 | 01.01.-31.03.2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
Umsatzerlöse | 13.208 | 15.674 | -15,7% |
Gesamtleistung | 14.767 | 16.131 | -8,5% |
EBITDA | 2.691 | 3.055 | -11,9% |
EBIT | 2.110 | 2.505 | -15,8% |
EBT | 2.167 | 2.534 | -14,5% |
Konzernergebnis | 1.661 | 1.930 | -13,9% |
Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,15 | 0,17 | -11,8% |
Unter Hinzurechnung der Zeitarbeiter, hatte der STRATEC-Konzern am 31. März 2008 264 Beschäftigte (Vorjahr: 246).
Obgleich im angestammten STRATEC-Geschäft die Absatzzahlen weiter steigen und in einzelnen Produktionslinien die möglichen Produktionszahlen die Kundenbedarfe noch nicht decken können, führten die Ausläufer einer akquisitionsbedingten temporären Abnahmeschwäche bei einem unserer wichtigsten Kunden zu einer Konsolidierung unseres Umsatzes und Ertrags. Die uns vorliegende nachhaltige Abnahmevorschau dieses Kunden für den Zeitraum Oktober 2008 bis September 2009 dokumentiert, dass es sich hierbei lediglich um eine vorübergehende Phase handelt.
Gemäß dieser Abnahmevorschau wird die Abnahmemenge des Serien-Analysensystems im genannten Zeitraum die Anzahl der im Geschäftsjahr 2006 durch diesen Kunden abgenommenen Serien-Analysensysteme deutlich übersteigen.
Unser langfristiges Unternehmenswachstum ist durch eine Vielzahl von Entwicklungs- und Lieferverträgen abgesichert. Insbesondere die Entwicklungsstatus in den bestehenden Entwicklungsprojekten, wie auch die in Anbahnung befindlichen Projekte zeigen eine positive Geschäftsentwicklung.
Hermann Leistner, Vorstandsvorsitzender der STRATEC Biomedical Systems AG, erklärte: „Einzelne Phasen der Konsolidierung, im hier vorliegenden Fall bedingt durch Zusammenlegung von Geschäftsbereichen bei einem unserer Kunden, wirken sich nur temporär auf die weiter positiv verlaufende Entwicklung unseres Unternehmens aus. Die Produkte die derzeit entwickelt werden, basieren auf langfristigen Verträgen mit unseren Kunden. Sie werden im Zeitraum von 2009 bis mindestens 2017 in der Belieferungsphase sein. Gemeinsam mit Projekten über die wir derzeit mit Großkunden verhandeln sichern diese Analysensysteme STRATEC langfristiges Unternehmenswachstum. STRATEC ist als Markt- und Innovationsführer mit einem breiten Spektrum an Zukunftstechnologien bestens aufgestellt, um an den Outsourcing-Notwendigkeiten und den anstehenden Erneuerungsinvestitionen innerhalb der Diagnostikindustrie nachhaltig partizipieren zu können.“
Das STRATEC-Management geht weiterhin davon aus, für das Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse von 78 Mio. Euro bis 82 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 16,2 Mio. Euro bis 18,2 Mio. Euro zu erzielen.
Der ausführliche Zwischenbericht ist auf unserer Internetseite als Download am 15. Mai 2008, ab etwa 15.00 Uhr abrufbar.
Über STRATEC
Die STRATEC Biomedical AG (www.stratec.com) projektiert, entwickelt und produziert vollautomatische Analysensysteme für Partner aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie. Diese Partner vermarkten die Systeme weltweit als Systemlösungen, in der Regel gemeinsam mit ihren Reagenzien, an Laboratorien, Blutbanken und Forschungseinrichtungen. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte mit eigenen patentgeschützten Technologien. Die Aktien der Gesellschaft (ISIN: DE0007289001) werden im Marktsegment Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt und gehören dem Auswahlindex TecDAX der Deutschen Börse an.
Die STRATEC-Gruppe besteht aus der börsennotierten Muttergesellschaft STRATEC Biomedical AG sowie Tochter- und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, USA, Großbritannien, Schweiz und Rumänien.
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